Interview mit Absolvent Helmut Süss

 

Absolvent – Hotelbetriebswirt (DHA)

Welche berufliche Situation hatten Sie vor Ihrer Weiterbildung und was hat Sie motiviert, etwas Neues zu wagen?
Ursprünglich komme ich aus dem Barbereich, besser gesagt aus dem F&B Bereich. Für mich war aber klar, dass es in meiner Zukunft in den administrativen Bereich gehen wird. Ich kam dann zu meinem neuen Arbeitgeber, AIDA Cruises, bei dem ich zur See fahre. Dort bin ich jetzt seit über einem Jahr Hotelmanager. Für die nächste Position, um ins General Management zu kommen, ist ein hotelbetriebswirtschaftliches Studium Voraussetzung. Das DHA Studium zum Hotelbetriebswirt habe ich daher vor zwei Jahren begonnen. Und mit dem Abschluss strebe ich nun die nächste Direktionsebene, bei mir auf dem Schiff, an.

Warum haben Sie sich für eine Weiterbildung an der Deutschen Hotelakademie (DHA) entschieden?
Ich habe mir den Umfang und den Lehrplan angeschaut. Ich war der Meinung, dass ich mit dem Lehrplan der DHA die beste Basis bilden kann, dass hiermit der größte Bereich an Fächern abgedeckt ist.

Wie lief Ihr Studium zum “Hotelbetriebswirt“ an der DHA ab und welche Inhalte haben Ihnen am besten gefallen?
Besonders gefallen haben mir die Präsenzphasen vor Ort. Die Referenten waren sehr lebendig. Es war kein stupider Monolog, der hier geführt wurde, sondern es wurde jeder miteinbezogen. Es waren sehr viele Gruppenarbeiten, die so gestaltet waren, dass auch sehr trockene Themen locker aufbereitet und mit Spaß rübergebracht wurden. So konnte jeder einen Aufhänger mit nach Hause nehmen. Eine weitere sehr große Herausforderung waren die Projektstudien, die wir erstellt haben. Da musste man sich sehr konzentrieren und aufpassen und das auf dem Weg Erlernte sofort umsetzen. Es macht dann auch Spaß, die Inhalte, die man sich aneignet, umzusetzen. Zudem hat mir der AHA-Effekt gefallen. Wenn man über 20 Jahre im Beruf ist, glaubt man, schon alles zu wissen. Und dann kommt immer wieder dieser AHA-Effekt. Das ist ein Motivator, der einem hilft, weiter zu machen.

Wie hat Ihnen rückblickend Ihr Studium gefallen und wie gut sind Sie mit den webbasierten Lernmöglichkeiten der DHA zurechtgekommen?
Die Art des Lernens mit dem Flexuc@te System und der ständigen Verbindung durch das Internet ist eine Riesenerleichterung. Sie haben die Möglichkeit von jedem Ort an dieser Welt jederzeit nachzugucken, sie können immer alle Inhalte nachschlagen, sie haben immer einen Ansprechpartner, sie bekommen innerhalb von 12-24 Stunden Antwort auf ihre Fragen, sie fühlen sich dadurch nie allein beim Lernen. Das ist sehr wichtig. Das war für mich ein wesentlicher Punkt, der den Unterschied zu einem Vollzeitstudium ausmacht.

Wie gut haben Sie sich rückblickend bei Ihrem Lernprozess betreut gefühlt?
Es war immer ein sehr netter Kontakt und immer priorisiert und nachhaltig. Ich fühlte mich nie allein gelassen. Ich hatte immer einen Ansprechpartner und habe sofort Antwort auf Fragen gefunden.

Wie sehen Ihre beruflichen Perspektiven nach der Weiterbildung aus und was hat sich in Ihrem Leben verändert?
Die Perspektive ist ganz klar die nächste Position des General Managers an Bord, für die das Studium die Voraussetzung war. Aber natürlich ist es nicht nur der Titel, der mich dahin begleitet, sondern auch das Wissen, das ich mitnehme. Es waren viele Bereiche, die ich kennengelernt habe auf dem Weg durch das Studium. Es sind Punkte, bei denen ich mir sicher bin, dass sie immer wieder auftauchen werden, weil man durch die Arbeit mit Menschen an Bord immer wieder in Situationen kommt, in denen man auf das eine oder andere zurückgreifen kann. Egal ob es jetzt die Personalführung an Bord, die Gästebetreuung oder das Nacharbeiten von Gästekommentaren ist. Aus diesen Gründen kann ich es nur jedem empfehlen, das Studium zu machen.