Erfolgsstory Absolvent

Benette Fiege

von Anja Eigen, Blog #hierwillicharbeiten der Deutschen Hotelakademie

Vom Tellerwäscher zum Inhaber und Geschäftsführer mehrerer Restaurants: In kaum einer anderen Branche sind solche Traumkarrieren möglich wie in der Hotellerie und Gastronomie. Einer, der die Chancen der Branche genutzt hat, ist Benett Fiege aus Berlin. Was als Schülerjob in der Spülküche eines Hotels begann, mündete in eine Tätigkeit als Mit-Gesellschafter und Geschäftsführer von neun dean & david-Betrieben in Berlin, mit gerade 32 Jahren.

Sein Werdegang startete mit einem Schülerjob in der Spülküche. Nach dem Abitur entschied sich Fiege für eine Ausbildung zum Fachmann für Systemgastronomie, die er als bester von 180 Azubis in Ostwestfalen-Lippe abschloss. Mit 21 Jahren arbeitete er sich bei einem großen Systemgastronomen zum Restaurantleiter hoch. Das für den weiteren Karriereschritt als Unternehmer notwendige betriebswirtschaftliche Wissen und Management-Know-how erwarb Fiege berufsbegleitend an der Deutschen Hotelakademie (DHA) im Studium zum Betriebswirt für Systemgastronomie. Vor sechs Jahren folgte der Einstieg bei dean & david, ein Konzept dessen Zukunftsfähigkeit ihn sofort begeisterte: „Nachhaltigkeit, gesunde, bewusste Ernährung, regionale Produkte sowie ein Fokus auf vegetarische und vegane Speisen treffen den Nerv der Zeit“, weiß Fiege.

 

Das Ziel der Selbständigkeit in der Gastronomie schon immer vor Augen, bewarb sich Fiege vor sechs Jahren als künftiger Franchise-Nehmer bei dean & david. Nach zwei Jahren als Betriebsleiter folgte dann der ersehnte Einstieg ins Unternehmertum. Geholfen hat dem Vater einer kleinen Tochter das Studium an der Deutschen Hotelakademie an vielen Stellen, wie er selbst sagt: „Vertragswesen, Dienstplanung, Personalwesen, Kennzahlenberechnung, Kalkulationen – dank des Studiums war ich darauf bestens vorbereitet.“

Täglich zehn bis zwölf Stunden arbeiten an rund sechs Tagen in der Woche ist für den 32-jährigen eher die Normalität als Ausnahme. Was ihn antreibt? „Es macht Spaß, die Mitarbeiter wachsen zu sehen und für sie da zu sein“, erklärt Fiege. Er brauche Menschen um sich herum. „Deswegen passt die Gastronomie so gut zu mir. Der Austausch mit Menschen sowohl hinter als auch vor der Theke sind ein ganz großer Spaßfaktor“.

 


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